Bei der Tagung „Caring Masculinities“ an der Theologischen Fakultät Graz wurde aufbauend auf dem Schwerpunkt der Fakultät in der Frauen- und Geschlechterforschung der Frage nachgegangen, wie Männlichkeiten im 21. Jahrhundert neu gedacht werden können. Ziel der Veranstaltung war es, theologische Perspektiven auf Männlichkeit zu untersuchen und Impulse für eine geschlechtergerechtere Gesellschaft zu liefern. Im Rahmen der Tagung wurde auch das 10-jährige Jubiläum von Exegese und Männerforschung in Form der Kooperation von Josef Pichler, Erich Lehner und Gilbert Prilasnig an der Universität Graz gefeiert.
In einer Zeit, die sowohl von Ent- wie auch gleichzeitig von Retraditionalisierungsprozessen in Bezug auf Geschlechterverhältnisse geprägt ist, stellt sich die Theologische Fakultät Graz mit dem Symposion "Caring Masculinities" einer zentralen Frage: Wie lassen sich Männlichkeiten im 21. Jahrhundert neu denken? Aufbauend auf dem Schwerpunkt der Fakultät in der Frauen- und Geschlechterforschung will das Symposion untersuchen, wie sich theologische Perspektiven auf Männlichkeit verändern und welche Impulse sie für eine geschlechtergerechte Gesellschaft geben können.
Dieses Symposion ist jedoch mehr als nur eine aktuelle Auseinandersetzung mit einem wichtigen Thema; es ist zugleich eine Feier des 10-jährigen Jubiläums von Exegese und Männerforschung an der Universität Graz. Im Rahmen von "Caring Masculinities" werden nicht nur neue Blickwinkel für die Lektüre biblischer Texte eröffnet und bisher geleistete Arbeit der Öffentlichkeit vorgestellt, sondern es ergeben sich auch innovative Ansätze für die weitere Kooperation.
Die Katholische Männerbewegung Steiermark lädt herzlich zur Teilnahme am Symposion ein.
Heuer fiel der Vatertag auf den Pfingstsonntag. In einigen Pfarren in der Steiermark haben Mitglieder der Katholischen Männerbewegung den Gottesdienst mitgestaltet (Fürbitten, Musik...).
Nach dem Gottesdienst erhielten in einigen Pfarren (z.B. Hausmannstätten, Heiligenkreuz am Waasen und St. Josef in der Weststeiermark) die Gottesdienstbesucher eine Süßigkeit mit dem Aufdruck "Superhelden ohne Umhang nennt man Papa". Nicht nur die Väter freuten sich über die kleine Aufmerksamkeit, die Dank einer Initiative von Silvia und Markus Treichler aus der Pfarre St. Josef in der Weststeiermark umgesetzt wurde.
Die 2. Radsternwallfahrt zur Dreifaltigkeitskapelle in Glojach von den KMB Pfarrgruppen Gnas, St.Veit am Vogau, Heiligenkreuz am Waasen und Hausmannstätten stand am 1. Sonntag im Juni dieses Jahres wiederum auf dem Programm. Und diese Wallfahrt wurde zu einem großartigen Erfolg.
Das neue Heft des Männermagazins „ypsilon“ ist dem Engagement gewidmet, von dem die KMBÖ, die Kirche insgesamt und die gesamte Gesellschaft wesentlich leben: dem freiwilligen Einsatz
Ohne es würde es schlecht stehen um Kirche und Gesellschaft: das freiwillige Engagement, das Ehrenamt. Nach wie vor sind sehr viele bereit, sich für Anliegen einzusetzen, ohne dafür bezahlt zu bekommen. Die Motive sind vielfältig.
Sternwallfahrt der KMBÖ nach St. Radegund im Gedenken an den NS-Kriegsdienstverweigerer mit Linzer Historikerin Lorber
Der kritische und reflektierte Umgang des NS-Kriegsdienstverweigerers Franz Jägerstätter mit Autoritäten ist als Beispiel und Vorbild hochaktuell. Das unterstrich die Linzer Historikerin Verena Lorber am Samstag bei der Sternwallfahrt der Katholischen Männerbewegung Österreich (KMBÖ) in St. Radegund. Die Wallfahrt findet jährlich im Gedenken an Franz Jägerstätter statt, der 1943 vom NS-Regime hingerichtet und 2007 von der katholischen Kirche seliggesprochen wurde. „Für Jägerstätter war moralisch richtiges Handeln nicht einfach von außen – etwa durch Autoritäten– vorgegeben. In seinen Schriften wird deutlich, wie stark für ihn das Gewissen als innerer moralischer Kompass wirkte“, so Lorber bei der Veranstaltung, die unter dem Thema „Welchen Autoritäten folge ich?“ stand.
Am Sonntag, 11. Mai lud die KMB Eibiswald wie jedes Jahr zur Maiandacht ein. Diesmal fand die Maiandacht am Muttertag bei der neu erbauten Malli-Kapelle statt. Gemeinsam mit ca. 80 Personen hat Vikar Dr. Hubert Schröcker diese von der KMB gestalteten Maiandacht in der wunderschönen Landschaft bei relativ kühlem Wetter mitgefeiert. Im Monat Mai werden bei vielen Kapellen in der Steiermark Maiandachten gefeiert, diese Muttertags-Maiandacht in der Pfarre Eibiswald erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit.