Schon viele Jahre stellt die KMB Pfarrgruppe Gnas „Könige“ für die Dreikönigsaktion der kath. Jungschar. Da ein Mann ausfiel, half die kath. Frauenbewegung mit einer Dame aus und so machten sich wieder 3 Könige und ein Sternträger auf den Weg. Mit einem Feuerwehrbus wurden die längeren Strecken zurückgelegt, sonst ging es zu Fuß von Haus zu Haus. Die Aufnahme in den Wohnungen war herzlich, das Mittagessen bei einer Familie köstlich, das Spendenergebnis sehr gut und die Könige müde aber sehr dankbar einen Teil zum guten Gelingen dieser so wichtigen Aktion der Jungschar bei-getragen zu haben. Sie bedanken sich für die gute Aufnahme und Bewirtung und meldeten sich bereits für die „Sternsingeraktion“ 2027 an.
Um diese Sammelaktion der kath. Männerbewegung zu einem guten Ergebnis zu führen, lud die KMB Gnas zu den hl. Messen am Sonntag, den 14.12.2025 Prediger zum Thema – Hoffnung für die Armen im Hochland Perus – ein. Diakon Mag. Josef Gsell – ein gebürtiger Gnaser – predigte bei der 08.00 Uhr Messe und der ehemalige Kaplan von Gnas und derzeitige Pfarrer von Fohnsdorf Mag. Gottfried Lammer feierte die 09.30 Uhr Messe mit den Gläubigen. In den Predigten wurde dargebracht, wozu die Aktion sei so frei steht und was mit den Spendengeldern bewirkt wird. Ebenso haben Männer der KMB Pfarrgruppe Fohnsdorf die Weihnachtskrippe der KMB Gnas besucht und bestaunt. Wie in den Jahren zuvor konnte auch heuer ein sehr gutes Spendenergebnis erzielt werden. Dafür sei allen Spendern und Mitwirkenden herzlichst gedankt. Vergelt´s Gott.
Wenn das Kirchenjahr beginnt, machen sich die Männer der kath. Männerbewegung Gnas auf die Beine und transportieren die Teile der massiven, aus altem Holz gebaute Krippe, von der Lagerhalle in Wörth nach Gnas auf den Kirchplatz. Unter Einsatz von viel Muskelkraft wird die, schon zur Tradition gewordene, Krippe aufgestellt und mit den Holzfiguren bestückt. Es wird aber darauf geachtet, dass die Heiligen drei Könige erst kurz vor dem 6. Jänner des folgenden Jahres nachgeholt werden und ihren Platz neben der Heiligen Familie einnehmen dürfen. Viel Lob und Anerkennung findet dieses massive Werk der KMB Gnas bei der Pfarrbevölkerung. So werden die Männer während des Aufstellens mit Kaffee und Mehlspeise ausreichend versorgt. Und kaum ist die Krippe fertig, kommen bereits Eltern mit ihren Kindern und bestaunen Ochs, Esel, Schafe und die heilige Familie, welche alle in Lebensgröße hergestellt wurden. Zu Lichtmess wird wieder alles abgebaut und in einer Halle verstaut. Am heiligen Abend jedoch wird nahe der Krippe ein Holzzaun aufgebaut und lebende Schafe werden darin ihren Platz für einen Tag finden. Die Tiere erfreuen nicht nur die Kinder bei der Kindermette am Nachmittag, sondern auch ihre Eltern und Großeltern.
So bereitet es den Männern von der KMB große Freude, zu einem lebendigen Pfarrleben ihren Teil beizutragen.
Anlässlich der Aktion „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ unterstützt die Katholische Männerbewegung Österreich (KMBÖ) die Initiative „Nur Ja heißt Ja“.
„Wir sind zutiefst betroffen, dass viele Frauen in unserem Land noch immer von Männern zu sexuellen Handlungen gezwungen oder genötigt werden. Es hat sich in den letzten Jahrzehnten gesetzlich zwar schon einiges zum Besseren verändert, aber es braucht offensichtlich noch mehr Schutz für Opfer von sexualisierter Gewalt“, meint Karl Toifl, Vorsitzender der KMBÖ. „Daher unterstützen wir als kirchliche Männerorganisation ausdrücklich das Anliegen, dass das Prinzip „Nur Ja heißt Ja“ im Sexualstrafrecht verankert wird.“
Im österreichischen Strafrecht gilt, dass ein:e Beteiligte:r einer sexuellen Handlung ausdrücklich widersprechen muss, damit ein sexueller Übergriff strafrechtlich verurteilt wird. Wenn aber Frauen etwa durch Gewalt oder K.O.-Tropfen handlungsunfähig gemacht werden oder durch die Bedrohungslage während eines sexuellen Übergriffs in Schockstarre (Freezing) verfallen, können sie keinen Widerstand leisten. Hier braucht es mehr verlässlichen Schutz der Opfer. „Wir wünschen uns ein klares Vorgehen gegen sexualisierte Gewalt und für eine Gesellschaft, in der Konsens an erster Stelle steht und die sexuelle Selbstbestimmung und Integrität der Menschen gestützt und abgesichert wird“, erläutert Toifl den Aufruf der KMBÖ an alle Abgeordneten im österreichischen Parlament, mit ihrer Stimme für die Gesetzesinitiative den Schutz vor Gewalthandlungen zu erhöhen.
Gewalt oder das Herbeiführen von Situationen, in denen eine Frau keine Chance hat, eine sexuelle Handlung abzuwehren, habe in einer christlich geprägten Gesellschaft keinen Platz. „Sexualität ist eine Quelle menschlicher Freude und Ausdruck tiefer Beziehung. Einem christlichen Menschenbild folgend dürfen sexuelle Handlungen niemals gewalttätig und gegen den ausdrücklichen Willen der Beteiligten vollzogen werden“, betont Toifl. „Das müssen alle Männer akzeptieren und dafür setzen wir uns auch in unserer alltäglichen Arbeit mit Männern ein.“
Fotos vom Gastvortrag zum Thema "Prophetie heute" mit dem peruanischen Befreiungstheologen Luis Zambrano auf der Theologischen Fakultät der Universität Graz