Freude am Christsein

Der Vorsitzende der KMB, Franz Josef Brunnader, begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und bedankte sich bei der KMB-Pöllau für die herzliche Gastfreundschaft. Referent Leopold Neuhold nahm in seinem motivierenden Impulsreferat Bezug auf das Schlussdokument der Bischofssynode. Viele Pfarrgruppen gestalten mit großem Engagement das Pfarrleben aktiv mit, einerseits durch die Mitwirkung bei Pfarrfesten, Erntedankfesten oder Prozessionen, andererseits durch die Übernahme ehrenamtlicher Tätigkeiten bei der Liturgie. Wichtig bei diesem Engagement, betonte Neuhold, ist dabei, dass die Freude am Christsein auch für andere spürbar und erlebbar wird. Dadurch wird jeder Einzelne auch zum Verkünder des Evangeliums.
Nach der Pause, in der es zu einem regen Austausch unter den aus der ganzen Steiermark angereisten Mitgliedern kam, präsentierte Thomas Klamminger das Projekt von SEI SO FREI, das bei der heurigen Sammlung im Advent besonders präsentiert wird: unter dem Titel „Hilfe zur Selbsthilfe“ steht diesmal ein Schulprojekt in Sansibar (Tansania) im Fokus, es gibt viele Möglichkeiten, dieses Projekt zu unterstützen, zum Beispiel auch durch „Spende mit Herz“, bei dem man mit seiner Spende jemandem ein sinnvolles Geschenk machen kann.
KA-Präsident Andreas Gjecaj bedankte sich bei den KMB-Mitgliedern für ihr Engagement und wies auf das Thema "Frieden" hin, bei dem sich viele Teilorganisationen der Katholischen Aktion im nächsten Jahr durch Aktionen bemerkbar machen werden, auch bei der Fronleichnamsakademie im nächsten Jahr wird dieses wichtige Anliegen in den Blickpunkt genommen.
Nach einem bildlichen Rundblick durch die verschiedenen Aktivitäten in den Pfarren wurde Josef Sojnik aus der Pfarre Eibiswald für sein langjähriges und vielfältiges Engagement in der Pfarre und auch darüber hinaus mit der goldenen Ehrennadel der KMB geehrt.
Die abschließende Andacht in der prunkvollen Pöllauer Kirche gestaltete Pfarrer Deogratias, der sich auch für die große Unterstützung seiner KMB-Pfarrgruppe bedankte. Nach dem Mittagessen nutzten noch einige Konferenzteilnehmer die Möglichkeit, das in einer Seitenkapelle angebrachte „Foucaultsche Pendel“ zu besichtigen.