Von Freitag, 18. Juli bis Sonntag, 20. Juli fand die Sommerakademie der Katholischen Männerbewegung Österreichs im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten statt.
Beeindruckt waren die Männer und Frauen (ca. 75 Personen) bereits vom ersten Vortrag von Cesare Zucconi, Generalsekretär der katholischen Bewegung St´Egidio. Er wies darauf hin, dass derzeit ca. 60 kriegerische Auseindandersetzungen weltweit stattfinden, von denen die meisten kaum bemerkt werden. Es gibt keinen gerechten Krieg und auch keinen gerechten Frieden, in einem Krieg gibt es immer nur Verlierer. Das Engagement von St´Egidio ist beeindruckend, man setzt sich für humanitäre Korridore ein, damit Menschen aus Kriegsgebieten auf legalem Weg nach Europa kommen können. Zucconi wies darauf hin, dass leider viel mehr über Krieg geredet wird als über Frieden und er forderte dazu auf, für den Frieden zu beten.
Der ehemalige Generalsekretär der Katholischen Aktion und Vorsitzender des Welthauses, verstarb im Alter von 92 Jahren.
Hermann Schaller war von Jugend an in der katholischen Kirche aktiv. Als Diözesanführer der Katholischen Jugend und Generalsekretär der Katholischen Aktion (von 1962 bis 1964) habe er die Impulse des Zweiten Vatikanums in vorbildlicher Form realisiert und war als Christ in der Welt sein Leben lang sozial engagiert, so die Katholische Aktion der Diözese Graz-Seckau. Man sei Hermann Schaller in tiefer Dankbarkeit verbunden.
Großer Beliebtheit erfreut sich mittlerweile der jährliche Besuch der Katholischen Männerbewegung bei den Aufführungen des Bauerntheaters in St. Josef. Heuer folgten 37 Personen der Einladung und nach einer gemütlichen Jause bei einem herrlichen Sonnenuntergang in der schönen weststeirischen Landschaft freuten sich alle auf das Stück "Die Teufelsdirn" von Hermann Demel in der Neubearbeitung von Toni Bichler. Es war diesmal nicht so sehr ein Lustspiel, sondern mehr ein Volksstück mit einer sehr wichtigen Botschaft: Hass und Lügen, um seine eigenen Ziele auf Kosten anderer zu erreichen, können nie zum Ziel führen.
Die großartige Leistung der Laienschauspieler, das wunderbare Ambiente am Bauernhof und die köstliche Verpflegung haben alle Besucher begeistert und wir freuen uns schon auf die Vorstellung im nächsten Jahr.
Bei der Tagung „Caring Masculinities“ an der Theologischen Fakultät Graz wurde aufbauend auf dem Schwerpunkt der Fakultät in der Frauen- und Geschlechterforschung der Frage nachgegangen, wie Männlichkeiten im 21. Jahrhundert neu gedacht werden können. Ziel der Veranstaltung war es, theologische Perspektiven auf Männlichkeit zu untersuchen und Impulse für eine geschlechtergerechtere Gesellschaft zu liefern. Im Rahmen der Tagung wurde auch das 10-jährige Jubiläum von Exegese und Männerforschung in Form der Kooperation von Josef Pichler, Erich Lehner und Gilbert Prilasnig an der Universität Graz gefeiert.
In einer Zeit, die sowohl von Ent- wie auch gleichzeitig von Retraditionalisierungsprozessen in Bezug auf Geschlechterverhältnisse geprägt ist, stellt sich die Theologische Fakultät Graz mit dem Symposion "Caring Masculinities" einer zentralen Frage: Wie lassen sich Männlichkeiten im 21. Jahrhundert neu denken? Aufbauend auf dem Schwerpunkt der Fakultät in der Frauen- und Geschlechterforschung will das Symposion untersuchen, wie sich theologische Perspektiven auf Männlichkeit verändern und welche Impulse sie für eine geschlechtergerechte Gesellschaft geben können.
Dieses Symposion ist jedoch mehr als nur eine aktuelle Auseinandersetzung mit einem wichtigen Thema; es ist zugleich eine Feier des 10-jährigen Jubiläums von Exegese und Männerforschung an der Universität Graz. Im Rahmen von "Caring Masculinities" werden nicht nur neue Blickwinkel für die Lektüre biblischer Texte eröffnet und bisher geleistete Arbeit der Öffentlichkeit vorgestellt, sondern es ergeben sich auch innovative Ansätze für die weitere Kooperation.
Die Katholische Männerbewegung Steiermark lädt herzlich zur Teilnahme am Symposion ein.
Heuer fiel der Vatertag auf den Pfingstsonntag. In einigen Pfarren in der Steiermark haben Mitglieder der Katholischen Männerbewegung den Gottesdienst mitgestaltet (Fürbitten, Musik...).
Nach dem Gottesdienst erhielten in einigen Pfarren (z.B. Hausmannstätten, Heiligenkreuz am Waasen und St. Josef in der Weststeiermark) die Gottesdienstbesucher eine Süßigkeit mit dem Aufdruck "Superhelden ohne Umhang nennt man Papa". Nicht nur die Väter freuten sich über die kleine Aufmerksamkeit, die Dank einer Initiative von Silvia und Markus Treichler aus der Pfarre St. Josef in der Weststeiermark umgesetzt wurde.