Am Samstag, 30. August hat die KMB-Steiermark alle Mitglieder zum heurigen Steiermarktag nach St. Veit am Vogau eingeladen. Aus vielen Pfarren unserer Diözese kamen viele Männer (und einige Frauen) der Pfarrgruppen, die im Kultursaal der Gemeinde von Gottfried Dobaj, KMB-Obmann der größten KMB-Gruppe St. Veit am Vogau herzlich begrüßt wurden.
Von Freitag, 18. Juli bis Sonntag, 20. Juli fand die Sommerakademie der Katholischen Männerbewegung Österreichs im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten statt.
Beeindruckt waren die Männer und Frauen (ca. 75 Personen) bereits vom ersten Vortrag von Cesare Zucconi, Generalsekretär der katholischen Bewegung St´Egidio. Er wies darauf hin, dass derzeit ca. 60 kriegerische Auseindandersetzungen weltweit stattfinden, von denen die meisten kaum bemerkt werden. Es gibt keinen gerechten Krieg und auch keinen gerechten Frieden, in einem Krieg gibt es immer nur Verlierer. Das Engagement von St´Egidio ist beeindruckend, man setzt sich für humanitäre Korridore ein, damit Menschen aus Kriegsgebieten auf legalem Weg nach Europa kommen können. Zucconi wies darauf hin, dass leider viel mehr über Krieg geredet wird als über Frieden und er forderte dazu auf, für den Frieden zu beten.
Der ehemalige Generalsekretär der Katholischen Aktion und Vorsitzender des Welthauses, verstarb im Alter von 92 Jahren.
Hermann Schaller war von Jugend an in der katholischen Kirche aktiv. Als Diözesanführer der Katholischen Jugend und Generalsekretär der Katholischen Aktion (von 1962 bis 1964) habe er die Impulse des Zweiten Vatikanums in vorbildlicher Form realisiert und war als Christ in der Welt sein Leben lang sozial engagiert, so die Katholische Aktion der Diözese Graz-Seckau. Man sei Hermann Schaller in tiefer Dankbarkeit verbunden.
Großer Beliebtheit erfreut sich mittlerweile der jährliche Besuch der Katholischen Männerbewegung bei den Aufführungen des Bauerntheaters in St. Josef. Heuer folgten 37 Personen der Einladung und nach einer gemütlichen Jause bei einem herrlichen Sonnenuntergang in der schönen weststeirischen Landschaft freuten sich alle auf das Stück "Die Teufelsdirn" von Hermann Demel in der Neubearbeitung von Toni Bichler. Es war diesmal nicht so sehr ein Lustspiel, sondern mehr ein Volksstück mit einer sehr wichtigen Botschaft: Hass und Lügen, um seine eigenen Ziele auf Kosten anderer zu erreichen, können nie zum Ziel führen.
Die großartige Leistung der Laienschauspieler, das wunderbare Ambiente am Bauernhof und die köstliche Verpflegung haben alle Besucher begeistert und wir freuen uns schon auf die Vorstellung im nächsten Jahr.