Die Katholische Männerbewegung Heiligenkreuz am Waasen lädt wieder herzlich ein, gemeinsam zum Wallfahrtsgottesdienst nach Fernitz zu wandern. Treffpunkt ist um 16 Uhr bei der ersten Station des Markusweges. Diakon Hermann Sebernegg übernimmt wieder die pastorale Begleitung. Die gemütliche Wanderung führt über den Hühnerberg nach Fernitz, wo ab 19 Uhr gemeinsam mit den anderen Wallfahrern der Gottesdienst gefeiert wird.
Der Weiße Sonntag war heuer wirklich ein schöner und freundlicher Tag. Und die Kath. Männerbewegung im Bezirk Deutschlandsberg nutzte ihn zu einem besinnlichen Sonntag-Nachmittag der Begegnung zwischen Politik und Kirche. Und es war eine echte Begegnung: Regionalkoordinator Kan. Friedrich Trstenjak (kath.) und Pfarrer Mag. Andreas Gerhold (evang.), der Diözesanvorsitzende der KMB Franz Josef Brunnader und sein Stellvertreter Gerald Schloffer, der Diözesansekretär der KMB Franz Windisch und viele Sympathisanten und Mitarbeiter der KMB trafen sich mit den Bürgermeistern Peter Neger (Wettmannstätten, ÖVP) und Adolf Meixner (Preding, SPÖ), der Landtagsabgeordneten Helga Kügerl (FPÖ) und dem Grazer Gemeinderat Max Zirngast (KPÖ) zu einem intensiven und herzlichen Gedankenaustausch über das Thema: Was bedeutet heute Verantwortung. Ernest Theußl, der Österreich-Vorsitzende der Kath. Männerbewegung, führte „durch die Sendung“, und als das Mikrofon seinen Geist aufgab, meinte er: Wenn die Dinge schwierig werden, müssen wir enger zusammenrücken. Und es funktionierte! Er sprach die Vertreter der Parteien auf einige Schwerpunkte ihrer Politik der letzten Zeit an. Etwa, ob Verantwortung mit „Rücktritt“ zu erledigen wäre. Bürgermeister Peter Neger meinte, dass die Lage der ÖVP im Bund zwar nicht gerade rosig sei, aber man daran arbeite, wieder ins Lot zu kommen, bei ihm in der Gemeinde gehen die Uhren allerdings anders. Er legte auch Wert darauf, die ÖVP zumindest für seinen Bereich als christliche Partei zu sehen.
Bürgermeister Meixner verschwieg nicht, dass die SPÖ lange im Bund Verantwortung getragen habe und sich heute an den großen Problemen des Klimawandels nicht vorbei drücken könne. Dafür tragen alle, von der kleinen Gemeinde angefangen, bis ganz nach oben, große Verantwortung, und er führte mehrere Beispiele an, wie im Kleinen begonnen werden kann.
Die Abgeordnete Helga Kügerl ging natürlich auf die Haltung der FPÖ während der Pandemie ein und hielt ein flammendes Plädoyer für die Freiheit des Einzelnen in der Frage nach Masken- und Impfpflicht. Sie sparte auch nicht mit deutlicher Kritik an der Kirche für ihre, ihrer Meinung nach, einseitige Stellungnahme in dieser Frage.
Der Grazer Gemeinderat Max Zirngast (KPÖ) erwähnte zunächst die vielen schon vorhandenen Kontakte mit der Kirche im Rahmen der Sozialarbeit in Graz, räumte aber auch ein, dass die neue Situation auch einen Lernprozess bedeutete, wo es seiner Meinung nach gute Fortschritte gebe.
Pfarrer Mag. Andreas Gerhold zeigte auf, mit welcher Behutsamkeit die evang. Kirche versucht hat, ihre Verantwortung gegenüber der Gesellschaft wahrzunehmen und versäumte auch nicht, darauf hinzuweisen, wie sehr das Thema „Karfreitag“ noch immer als unbefriedigend beantwortet empfunden werde.
Zum Abschluss gab es in der Pfarrkirche eine ökumenische Andacht zum Angriffskrieg auf die Ukraine. Thema: Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein! Beide Pfarrer erteilten den aaronitischen Segen.
Schließlich bedankte sich SchR Florian Orthaber bei allen Akteuren, besonders aber bei der Pfarrgemeinde Wettmannstätten für die Bereitstellung und Durchführung einer köstlichen Agape.
Auch in der Pfarre Heiligenkreuz am Waasen wurde für die Flüchtlinge aus der Ukraine zu Ostern gesammelt! Es wurden Osterpinzen und Osterkerzen gegen eine freiwillige Spende angeboten, die daraus resultierenden 3800,- Euro wurden entsprechend den Organisationen übergeben.
Danke an die Bergkirchen - Gemeinschaft, den Sozialkreis, der Katholischen Männerbewegung und Pfarrer Alois Stumpf (alle aus Heiligenkreuz) für diesen großartigen Einsatz!
Foto, v.l.n.r: Friedhelm Nußhold (Bergkirchen-Gemeinschaft), Pfarrer Alois Stumpf, Rosa Kurzmann (Sozialkreis), Franz Josef Brunnader (KMB)
Für die Wallfahrt nach Fatima und Porto, die von KMB-Reisen von 11. bis 16. Juli 2022 angeboten wird, sind noch einige Plätze frei. Neben Fatima kann man auch die Hauptstadt Portugals, Lissabon kennenlernen und auch das historische Zentrum von Porto (Unesco-Weltkulturerbe). Nähere Informationen erhalten Sie unter www.gruber-reisen.at/kultur-mit-Begegnung
An einem regenverhangenen Tag führte die diesjährige eintägige Ausfahrt (31. 3. 2022) der Katholischen Männerbewegung (KMB) mit Obmann Gottfried Dobaj aus den Pfarren St. Veit am Vogau, Straß und St. Nikolai ob Draßling in einem vollbesetzten 50er-Reisebus der Fa. „Weinlandreisen“ in die Obersteiermark – genaugenommen nach Frauenberg bei Ardning und zum Stift Admont, wie auch zum Holzverarbeitungsunternehmen „Admonter Holz“.