Politischer Emmausgang – Was bedeutet Friede aus christlicher Sicht?

Zu ausgewählten Bibelstellen nahmen Vertreter aller im Landtag vertretenen Parteien Stellung: Patrick Dorner, ÖVP-Bürgermeister von Hausmannstätten wies darauf hin, dass Politik den Menschen dienen müsse. Gerald Wonner, SPÖ-Bürgermeister von Gössendorf, ging in seinem Statement darauf ein, wie wichtig soziale Gerechtigkeit für den Frieden ist. Markus Konrad, FPÖ-Landtagsabgeordneter, sprach zum Thema Ehrlichkeit in der Politik. Über die Herausforderungen bei der Integration sprach Thomas Harm von den NEOS. In seiner Stellungnahme zum Thema „Frieden und Konfliktkultur“ wies Dario Tabatabai (KPÖ-Landtagsklub) auf die Wichtigkeit von Kompromissen hin. Hans Preitler von den GRÜNEN und Mitglied im Arbeitskreis Nachhaltigkeit in der Diözese betonte, dass Verantwortung für die Schöpfung nicht nur Aufgabe einer Partei sein kann und er verwies auf die Aussagen von Papst Franziskus in seiner Enzyklika „Laudato si“.
Nach dem Segen durch Seelsorgraumsleiter Alois Stumpf und Pfarrer Josef Wilfing kam es bei der abschließenden Agape, zu der die KMB-Hausmannstätten geladen hatte zu einem regen Austausch unter den Teilnehmer:innen.
Der Politische Emmausgang versteht sich als Beitrag zu einer demokratischen Gesprächskultur, in der unterschiedliche politische Zugänge respektvoll aufeinandertreffen und sich am christlichen Menschenbild messen lassen. Dieser Auftrag wurde bei diesem Emmausgang durch die Pfarre Hausmannstätten eindrucksvoll umgesetzt.